Raiffeisen ELBA-internet

Hier anmelden
Nur ein Login für alle Online-Services:
  • Online Banking
  • Wertpapier-Services
  • Persönliche Mailbox
  • Online Sparen
  • und vieles mehr

Frauen und Erfolg passen zusammen zurück

„Erfolg ist weiblich“ behauptete die Raiffeisenbank Wels Süd und … sie sollte recht damit behalten! Vergangenen Montag traten rund 180 Frauen den Beweis für diese Aussagen an, denn sie stürmten den diesjährigen „Frauenabend“ der Raiffeisenbank Wels Süd und machten ihn so zu einem riesigen Erfolg.

Am 24. September 2007 war das Wasserschloss Bernau in Fischlham fest in Frauenhand. Gezählte zehn Männer wagten sich zur Veranstaltung „Erfolg ist weiblich“ die von Frauen für Frauen organisiert wurde. Einer der „tapferen Herren“, wie Bürgermeister NR Jakob Auer die männlichen Gäste in seiner Begrüßung lobte, war Direktor Franz Stockinger. Er ist stolz darauf, dass 25 seiner 55 Mitarbeiter Frauen sind. Dennoch gibt es im Tätigkeitsbereich der Raiffeisenbank Wels Süd noch keine Bankstellen- oder GeschäftsleiterIN, wie Stockinger bedauernd feststellte.
Eine, die allerdings schon ganz oben in der Führungsebene angekommen ist, und „die uns vorlebt, wie es geht“ ist laut Direktor Stockinger Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner. Als einzige Frau hat sie es bisher in den Vorstand der Raiffeisenlandesbank OÖ AG geschafft und war somit auch die Idealbesetzung für „Erfolg ist weiblich“.
Keplinger-Mitterlehner erklärte den Besucherinnen die Organisationsstruktur und die Stärken der OÖ. Raiffeisenbanken. Dank ihrer 20-jährigen Erfahrung konnte sie den Gästen auch viel zum Thema Veranlagung und etwaigen geschlechtsspezifischen Unterschieden sagen. Letztere gibt es ihrer Ansicht nach in Finanzangelegenheiten allerdings nicht. „Frauen veranlagen nicht anders als Männer, aber sind vielleicht sorgfältiger bei der Auswahl. Außerdem führen Frauen oft die härteren Verhandlungen“, stellte Keplinger-Mitterlehner fest.

Nach dem interessanten Interview mit der Raiffeisen-Powerfrau zauberte das Anstatt dass Trio ein Schmunzeln auf die Gesichter des Publikums. Die drei jungen Musiker begeisterten sowohl Frauen als auch Männer mit ihrer außergewöhnlichen Interpretation von Brecht-Liedern. Zentrales Thema der gesellschaftskritischen und satirischen Texte Brechts natürlich: Frauen, Geld und Erfolg.

Den Abschluss des informativen Abends stellte schließlich eine Podiumsdiskussion dar. Fünf ganz unterschiedliche Frauen, von der Bäuerin bis zur Künstlerin, nahmen bei Moderatorin Silvia Schneider auf der Bühne Platz und erzählten aus ihrem Leben, von ihren Karrieren und ihren Familien. Für Keplinger-Mitterlehner liegt die Betonung dabei auf dem UND, denn „wir sollten wegkommen von diesem NUR“. „Jemand ist nicht NUR Frau und Mutter oder NUR Karrierefrau“, stellte das Raiffeisenvorstandsmitglied klar. „Jede hat in ihrem Bereich wichtige Aufgaben und jede hat ihren Wert. Frauen sind auch nur Menschen und sie brauchen auch keine eigene Produktschiene in der Bank“. Apropos Produktschiene: Die moderne Frau am Podium sieht übrigens nicht mehr ihre Kinder als Pensionsvorsorge, denn „es gibt ja die Raiffeisenbank Wels Süd!“.

Im Anschluss an das kurzweilige Programm wurden die Gäste dann noch mit erstklassiger Glas- und Aquarellkunst von Maria Gruber und kulinarischen Köstlichkeiten, natürlich aus Frauenhand, von Monika Matlschweiger verwöhnt.

 Zu den Fotos dieser Veranstaltung